Home-Entertainment-Panel

Wunsch oder Wirklichkeit: Die dritte Dimension im deutschen Wohnzimmer

Stereoskopisches 3D hat dem Kino eine neue Perspektive gegeben und praktisch von heute auf morgen aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Doch der Siegeszug der dritten Dimension ist damit nicht beendet. Im Gegenteil, es scheint ganz so, als hätte er gerade erst begonnen. Experten sehen die Trends ganz eindeutig: Das Kino wird sein Alleinstellungsmerkmal nicht lange behalten. Bislang haben sich Trendforscher nur in einem Punkt ihrer Analysen getäuscht. Ganz offensichtlich hält die dritte Dimension deutlich schnelleren Einzug in unsere Wohnzimmer als noch vor einem Jahr prognostiziert wurde. Und während sich noch 3D-Skeptiker ein komfortables Zeitfenster von 5 – 10 Jahren einräumen und auf die Einführung markttauglicher autostereoskopischer TV-Geräte hoffen, hat die Spieleindustrie bereits nachgezogen. Erste 3DTV-Kanäle sind auch schon am Start. Doch in einer sich rasch erweiternden und vielfältiger werdenden technologischen 3D-Welt wird nun auch der Ruf nach geeignetem Content immer lauter. Produzenten dagegen beklagen die hohen Produktionskosten und schwieriger werdenden Finanzierungen. Sind deutsche Fernsehanstalten bereit für die dritte Dimension? Wie sind konkurrenzfähige nationale 3D-Produktionen künftig zu finanzieren ohne eine adäquate Senderbeteiligung?

 

Referenten:

Torsten Hoffmann, Managing Partner bei Global Media Consult

Wilfried Wüst, Senior Manager Business Development Content & Media Partnering bei der Deutschen Telekom AG

Marcus Ammon, Deputy Senior Vice President Programming bei der Sky Deutschland GmbH & Co.KG

Alexander Schaefer, MMZ - Mitteldeutsches Multimediazentrum GmbH

Dr. Ralf Schäfer, Abteilungsleiter Image Processing Department beim Fraunhofer Heinrich Hertz-Institut Berlin